Niemand Dry Gin

Für die Feinschmecker oder –trinker gibt es nun einen besonderen Gin: Es gibt zahlreiche Ginsorten, die sich nur marginal voneinander unterscheiden. Der Niemand ist anders, zeichnet er sich doch durch eine deutliche Rosmarinnote aus. Am besten zur Geltung kommt diese in einem eher trockenen Tonic mit einem Stück Apfel drin. Aber auch in einigen Cocktails macht er sich gut, beispielsweise im Negroni oder im Gin Basil Smash. Sicherlich polarisiert der deutliche Rosmarin in diesem Gin, wer den Geschmack aber mag, wird den Niemand lieben.

Den Niemand Dry Gin mit 46% Alkohol gibt es für ca. 35 Euro pro Halbliterflasche im gut sortierten Fachhandel, weitere Infos gibt es unter www.niemand-gin.de

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Vin Aqua Vin Weinseminare

Nicht nur für Berliner, sondern auch als etwas anderer Tipp für den Kurzurlaub: Das Vin Aqua Vin in Neukölln ist eine Mischung aus Weinbar, Weinladen und Restaurant. Noch dazu bieten sie aber Weinseminare an, wo man eine Menge erfahren kann und nebenbei noch einige Sorten verköstigt. Ich habe dort an einem Burgunderseminar teilgenommen, was zwar schon sehr ins Detail geht, wo aber auch ich als jemand, der mit Wein nicht sehr vertraut ist, einige Informationen und Geschmackserlebnisse mitgenommen habe – beispielsweise wo auf der Zunge man Süße oder Säure schmeckt und natürlich die verschiedenen Arten des Burgunder – und dabei auch für mich exotisches wie ein Blanc de Noirs kennengelernt: Dahinter verbirgt sich ein Weisswein, der aus roten Trauben gemacht wird. Natürlich gibt es dort aber auch Grundkurse für Leute, die bei Null einsteigen wollen. Sicherlich mal eine originelle Art, in Berlin in die Nacht zu starten…

Nähere Informationen zu den Weinseminaren gibt es unter vinaquavin.de/kurse-und-seminare/

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Malecon Rum Reserva Superior 15 Jahre

Rum erlebt ja gerade eine Hochzeit, wodurch immer mehr Marken bei uns zu finden sind. Und das zu Recht, gibt es doch neben den Rumsorten, die eher im Cocktail zu Hause sind auch welche, die man am Besten pur trinkt, wie eben einen guten Whiskey. So auch der Malecon 15 aus Panama, der nach alter kubanischer Tradition gebrannt wird. Dieser besticht durch eine Tiefe, die man in den Supermarktsorten nicht erleben wird. Anders als manch anderer alter Rum ist dieser hier nicht so süß, auch wenn man Vanille und Karamell durchschmeckt. Noch dazu gibt es etwas Rauch, sodass hier wirklich Whiskeytrinker völlig überzeugt sein werden – aber nicht nur die. Und: Auch in etwas herberen Cocktails macht er eine gute Figur – auch wenn er dafür fast zu schade ist.

Der Malecon Rum Reserva Superior 15 Jahre hat 40% und kostet im Handel ca. 30-35 Euro, weitere Infos gibt es unter www.rum-malecon.de

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Tiki Lovers white, dark und Pineapple Rum

Man könnte ja mal wieder eine kleine Tiki-Party veranstalten. Was man dazu braucht? Vor allem Rum. Die Sorte Tiki Lovers bietet gleich 3 Sorten der Köstlichkeit an: White, Dark und Pineapple Rum, also mit natürlichen Ananasaromen versetzt. Letzterer ist ein Highlight in Ananaslastigen Cocktails wie der Pina Colada. Aber auch die anderen beiden sind explizit zum Mixen gemacht, daher etwas stärker im Alkoholgehalt – und verdammt lecker. Kein Wunder, dass sich der White Rum im Taste Forum des Fachblattes Mixology gegen seine Konkurrenten durchgesetzt hat.

Die Tiki Lovers White, Dark und Pineapple Rum liegen beo 15 – 20 Euro pro Flasche, haben 42 – 50% Alkohol. Weitere Infos gibt es unter www.tiki-lovers.com

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Woodford Reserve Distiller’s Select – Kentucky Straight Bourbon

Wer für einen Whiskey-Liebhaber noch ein Geschenk sucht, sollte den Woodford Reserve Distiller’s Select – Kentucky Straight Bourbon in Erwägung ziehen – nicht nur wegen der chicen Flasche. Boubons waren lange in Verruf geraten, galten sie doch im Vergleich zu den irischen und schottischen Whiskeys als eher minderwertig. Doch das scheint eher daran gelegen zu haben, dass nicht die richtigen hier ankamen. Der Woodford jedenfalls ist einer der Juwelen unter den Bourbons, kein Wunder, kommt er doch von einer kleinen Destille mit 200 Jahren Erfahrung – und wird in kleinen Margen hergestellt. Er ist mild und dennoch tief im Geschmack, der sich vanillig-karamellig, fast schon zimtig ausbreitet. Aber auch im Cocktail macht der Woodford Reserve eine gute Figur, egal ob Whiskey Sour oder Boulevardier, die Cocktails gewinnen eindeutlig an Tiefe.

Der Woodford Reserve Distiller’s Select – Kentucky Straight Bourbon hat 43.2 % Alkohol, kostet im Fachhandel ca. 30 – 35 Euro, weitere Infos gibt’s unter www.woodfordreserve.com

 

Mezcal Meteoro

Für alle, die den Unterschied nicht kennen: Mezcal ist gewissermaßen der Oberbegriff und Tequila eine spezielle Art, bei der nur spezielle Agavensorten in den Brennbottich dürfen. Daher hat man bei Mezcal eine größere geschmackliche Vielfalt. Auch der Wurm in der Flasche war eher ein Marketinggag, der bei gehobenen Mezcals nicht zwingend dabei ist. Hier vertraut man auf 100 % Agave, die zunächst über eine Woche lang im Erdofen geschmort wird. Das macht sich bezahlt, der florale bis fruchtige Geschmack – natürlich mit Agavennoten und etwas Rauch – ist deutlich über dem, was man von den Tequilas aus dem Supermarktregal gewöhnt ist. Auch wenn die Flasche mit 40 – 50 Euro nicht gerade ein Schnäppchen ist, sollte man die Investition tätigen, denn so was feines bekommt man selten zu schmecken, egal ob pur oder im Cocktail.

Der Meteoro Mezcal Espadin hat 45% Alkohol, weitere Infos gibt es unter www.mezcalmeteoro.com

VIN AQUA VIN Dry Hazel

Wenn Barbetreiber zu Schnapsproduzenten werden, ist dies meist eine gute Sache, da diese nah am Kunden und nah am Geschmack der Zeit sind. In der Neuköllner Bar VIN AQUA VIN gibt es gleich mehrere solcher Spezialitäten. Am herausragensten ist dabei der Dry Hazel. Diese Haselnuss Spirituose kombiniert die nougatlastige Süße der Nuss mit einer Vanillenote – und erst im Abgang kommt die leichte Alkoholschärfe. Somit hat man zuerst eher das Gefühl, einen etwas herberen Likör zu trinken, bis sich der Brand komplett entfaltet hat. Ein leckerer flüssiger Nachtisch, der ein gutes Essen abrundet.

Darüber hinaus gibt es hier den hervorragenden Kirschbrand Ki, der nicht nur zum Käsefondue eine gute Figur macht und der Viktoria Dry Gin No 1, der mit floralen Noten. wie Zitrus, Grapefruit, Lichy und Hibiskus überzeugt.

Den Dry Hazel, Ki und den Viktoria Dry Gin gibt es unter anderem in den Vin Aqua Vin Läden in Berlin Neukölln und Hamburg, weitere Informationen gibt es unter www.vinaquavin.de/eigenmarken

„Stroh Fire Limited Edition“ Likör

Wem herkömmliche Liköre durch die dominierende Süße etwas zu langweilig sein sollten, der wird an diesem Chili-Likör viel Vergnügen haben: So schmeckt man hier durchaus den Rum sowie einige fruchtige Noten wie Orange und Zitrone, aber es wird auch weihnachtlich auf der Zunge, mit Zimt und Nelken. Vor allem aber wird es scharf, die Chili ist klar im Vordergrund. Lecker im Likörgläschen, aber auch zum Mischen geeignet, beispielsweise mit Almdudler.

Der „STROH Fire Limited Edition“ Likör hat 20% und kostet im Fachhandel ca. 14 Euro, weitere Infos gibt es unter www.stroh.at

J.P. Wiser´s 10 YO Triple Barrel

Dies ist ein besonders milder, fast schon süßer kanadischer Whisky, der gerade für diejenigen geeignet ist, die sich mit den torfigen, würzigen Vertreter des Genres wenig anfangen können.

Aber nicht nur Einsteiger werden an diesem leckeren Tropfen ihre Freude haben, ich habe ihn auch ein paar Whiskey-Experten vorgestellt, die das Aroma von Vanille, Zimt und Caramel ebenso schätzen wie ich. Der 10-Jährige Blend reift gleich in drei Fassarten. Neben frischen Eichen- und Bourbonfässern wurden auch Whiskyfässer verwendet.

Daher ein – noch – Geheimtipp, der mit ca. 15 – 20 Euro pro Flasche auch was für den kleinen Geldbeutel ist.

Der Whisky J.P. Wiser´s 10 YO Triple Barrel wird seit neuestem vom Borco Markenimport in Deutschland vertrieben, weitere Infos gibt es unter jpwisers.com oder borco.com

Pisco El Gobernador

Auf der Suche nach exotischen Zutaten für Cocktails sind Bars inzwischen in der ganzen Welt unterwegs. Neuester Trend – zu dem man aber auch einige sehr alte Rezepte findet – ist der aus Chile stammende Traubenschnaps Pisco. Kein Wunder, ist das Nationalgetränk Perus und Chiles schon seit 400 Jahren bekannt und ähnelt als klarer Weinbrand geschmacklich vielleicht dem Grappa am ehesten.

Der hochwertige Chilenische Pisco El Gobernador ist fast zu schade, um ihn zu einen Pisco Sour oder Chilcano zu verarbeiten, auch pur ist er ein Hochgenuss. Sehr fruchtig, mit einem Hauch Pfeffer und nicht nur für Grappafans auf jeden Fall eine klare Kaufempfehlung – natürlich erst ab 18…

Der Pisco El Gobernador ist im Fachhandel für ca. 30-35 Euro erhältlich, vertrieben wird er von Borco Marken-Import, weitere Infos gibt es unter www.borco.com oder auf Englisch unter migueltorres.cl