Douglas Laing’s Rock Oyster Sherry Edition Whisky

 

Der Rock Oyster wird aus Malt Whiskys der Inseln Islay, Arran, Jura und Orkney geblendet. Diese besondere Abfüllung wird anschließend noch in spanischen Sherryfässern gefinished, sodass der sehr rauchige Scotch noch eine fruchtige, leicht süße Note bekommt. Für mich eine sehr spannende Mischung, dominant der Rauch, schön würzig und dennoch im Abgang mild. Und für die Puristen: Die Whiskys der Rock Oyster Reihe sind ungefärbt und nicht kühlgefiltert. Aber Achtung: Es handelt sich hier um eine Limited Edition, wer daran interessiert ist, sollte bald zuschlagen.

Der Douglas Laing’s Rock Oyster Sherry Edition Whisky hat 46,8 % Alkohol, die 0,7l-Flasche im chicen Geschenkkarton kostet im Fachhandel ca. 50 Euro.

Weitere Infos gibt es unter www.douglaslaing.com

Butterbird Rum

Die Spreewood Distillers kennt man vor allem wegen der Stork Club Whiskeys, die nicht umsonst mehrfach prämiert wurden. Sie haben aber auch einen exquisiten Rum im Angebot: Der Butterbird Rum gibt es als sechs Wochen lang gereifter Weissling und als Feuerfalter mit 3 Jahren Reifung in verschiedenen Fässern. Dieser ist ein Blend aus verschiedenen Rumsorten, wobei der Anteil des eigenen Brandes bei mehr als der Hälfte liegt.

Zwei leckere Sorten, wobei der dunkle Rum fast zu schade zum Mixen ist…

Der Butterbird Rum hat 46% Alkohol, die 0,50l Flasche kostet als Weissling ca. 25, als Feuerfalter ca. 32 Euro. Weitere infos gibt es unter www.butterbird-rum.com

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Uerdinger Doppelwacholder

Wer es eher puristisch mag, der sollte mal zum Uerdinger Doppelwacholder greifen.

Der hat natürlich außer Wacholder keine anderen Botanicals, ist aber geschmacklich dennoch ausgesprochen vielschichtig. Auch wenn natürlich der Wacholder dominiert, ist er dennoch angenehm mild und rund.

Nachdem die erste Bar in Berlin Gin zugunsten von Wacholderbrand aus dem Programm genommen hat, bleibt nun abzuwarten, ob das ein Trend wird oder es eine einmalige Geschichte ist. Probieren sollte man diesen Wacholder aber auf jeden Fall, egal ob pur oder im Cocktail.

Der Uerdinger Doppelwacholder hat 38[ Alkohol, die 0,7 Liter Flasche kostet im Fachhandel ca. 10 Euro. Weitere Infos unter www.weinbrennerei-dujardin.de/g_p_uerdinger.html

Elephant Gin Strength 57%

Der preisgekrönte London Dry Gin aus Deutschland ist ja schon eine Weile auf dem Markt. Er hat einen feinen, an Afrika orientierten Geschmack mit 14 Botanicals, die teilweise auch von dort kommen, aber mit heimischem Apfel und natürlich Wacholder ergänzt werden.

Nun gibt es diese Leckerei mit 57 statt 45 Prozent, was natürlich vor allem zum Mixen hervorragend ist. Egal ob als Gin And Tonic oder als Martini macht der Elephant Gin eine gute Figur: Intensiv im Geschmack, komplex und wacholdrig – und trotz der Stärke nicht zu alkoholisch – insgesamt eine feine Sache. Da kann man sich gut vorstellen, dass der Gin bald in so mancher guten Cocktailbar zu finden ist.

Der Elephant Gin Strength hat 57%, die 500 ml Flasche kostet im Fachhandel ca. 35-40€. Weitere Infos gibt es unter www.elephant-gin.com/de

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Dettling Réserve Kirsch

Wer schon mal in der Schweiz ein Käsefondue gegessen hat, weiß vermutlich, dass Kirschwasser mehr ist, als ein Obstler, der vor allem zum Backen verwendet wird. Die Brennerei Dettling zählt dabei mit ihren zahlreichen Auszeichnungen und 150jähriger Geschichte zu einer der ersten Adressen, wenn es um qualitativ höchstwertigen Kirsch geht. So habe ich nun die Gelegenheit gehabt, den  zu probieren. Die Kirsche kann man schon erriechen und so setzt sich der Geschmack dann auch fort. Herrlich intensiv nach Kirsche, fruchtig, dennoch leicht. Dabei ist der Schnaps trotz seiner 41 Prozent sehr mild im Abgang – und einfach lecker. Definitiv zu schade, um es zum Kochen zu benutzen, aber zum Fondue oder nach einem guten Essen ist es auf jeden Fall das richtige.

Der Dettling Réserve Kirsch kostet ca. 50 Euro für die Halbliterflasche in der Geschenkdose, weitere Infos gibt es unter www.dettling.ch

Akashi 8YO Single Malt

Für die Whiskeyfans gibt es etwas neues, den im Sherryfass gereifte Akashi 8YO Single Malt.

Dass japanische Whiskey dem aus den USA oder Europa in nichts nachsteht, ist seit Jahren bekannt. Kein Wunder, diese Destille hat die Lizenz dazu seit 1919. Genug Zeit, um das Brennen zu verfeinern – und nun ein acht Jahre gereiftes Meisterstück abzuliefern. Ich muss dazu sagen, dass ich noch nie einen so teuren Whiskey getrunken habe, hier merkt man aber erst mal, was möglich ist. So weich, dennoch tief und geschmacklich intensiv, das habe ich so noch nicht erlebt. Fruchtig, vanillig und etwas blumig, kurz: Erstaunlich lecker. Wenn man also mal ein bisschen Geld übrig hat und sich etwas gönnen will, bekommt man hier schon was ganz Feines.

Der Akashi 8YO Single Malt kostet im Fachhandel ca. 220 Euro für die Halbliterflasche, weitere Infos gibt es unter www.bremerspirituosencontor.de/akashi.php

Beer Holster

Man kennt das ja: Man ist irgendwo auf eine Grill- oder Stehparty eingeladen und weiß nicht, wohin mit seinem Bier, wenn man beispielsweise einer Dame Feuer geben will. Hier schafft der von Great Gadgets Abhilfe: Diesen macht man sich wie einen Pistolenhalfter an den Gürtel und hat sein Bier immer griffbereit. Das wertige Teil ist aus Leder und ist vernietet, passt also auch in die Rockerkneipe. Natürlich ist das auch ein lustiges Geschenk für Biertrinker, die schon alles haben oder Freizeitsheriffs oder oder oder…

Der Beer Holster von Great Gadgets kostet ca. 18 Euro im Fachhandel, weitere Infos gibt es unter www.great-gadgets.com

Leckerelle Williams-Birnen-Likör

Wer es etwas süßer mag, für den hat die Brennerei Weisenbach die Leckerelle Serie gestartet. Hier gibt es von Udo Lindenberg gestaltete Etiketten und Flaschen mit Hut – aber natürlich mit Udo-Hut. Aber wie immer ist das wichtigste im Inneren der Flaschen zu finden. Neben Cassis- oder Edelkirsch-Likör gibt es einen leckeren Williams-Birnen-Likör, was ich so auch noch nicht getrunken habe. Starkes Fruchtaroma, lecker süß und dennoch mit Charakter, genau das richtige zum nachmittäglichen Kaffee und Fruchtkuchen oder auch abends zum Nachtisch nach einem guten Essen.

Der Leckerelle Williams-Birnen-Likör hat 25% vol., die 350ml Flasche kostet 21 Euro. Weitere Infos unter www.leckerelle.brennerei-weisenbach.de

Obstbrände der Distillerie Etter

Da ich Euch immer wieder die exotischsten Schnäpse vorstelle, wollte ich nun mal in Richtung Obstbrände gehen und habe dazu die der Distillerie Etter aus der Schweiz getestet. Neben dem klassischen Zuger Kirsch gibt es beispielsweise auch den Vieille Kirsch «Barrique», der im Holzfass nachreift und dadurch milder wird. Aber auch Quitte oder Williamsbirne wird hier zu einem leckeren Brand veredelt, weshalb ich die Schnäpse durchaus empfehlen kann.

Die Obstbrände der Distillerie Etter haben 41 – 42 % Alkohol, weitere Infos gibt es unter www.etter-distillerie.ch

Antica Sambuca

Wer es eher italienisch mag, der trinkt vielleicht gern einen Sambuca. Genau, der mit den Kaffeebohnen. Es muss ja nicht immer der Marktführer sein, wie wäre es mal mit dem Antica Sambuca? Das Familienunternehmen von Rossi D´Asiago zwischen Venedig und den Dolomiten brennt seit 1868 diesen leckeren Schnaps mit Sternanis.

Zusätzlich gibt es den Antica Sambuca auch noch in den Geschmacksrichtungen Raspberry, also Himbeere, und Liquorice, sprich: Lakritz – was mir besonders gut schmeckt.

Der Antica Sambuca kostet in der 0,7l Flasche ca. 13 Euro und hat 38%, weitere Infos unter www.anticasambuca.it